Mentor-Botschafter*innen

Sie unterstützen Mentor beim Wachsen

Zu Mentor-Botschafter*innen ernennt das Stiftungsteam Personen, die sich – als Mentor*innen oder auf andere Art und Weise – im besonderen Maße für die Ziele und Programme der Stiftung einsetzen und Mentor unterstützen. Zum Beispiel, indem sie die Stiftung repräsentieren, Einblicke ins Mentoring geben und auf Förderungen und Kooperationen aufmerksam machen. In ihrer Rolle nehmen sie, wenn sie möchten, an übergreifenden und vertiefenden Schulungen, Veranstaltungen und Vorträgen teil.

Mich erfüllt es, wenn ich meine Erfahrungen weitergeben kann. Durch die Gespräche mit den Jugendlichen bekomme ich Verständnis für deren Welt, welche so ganz anders ist als meine. Die Gespräche tragen zu gegenseitigem Respekt bei.

– Josef Widmann Dipl. Ing (FH) · Eriskirch

Oliver Wnuk

Oliver Wnuk, in Konstanz geboren und aufgewachsen, ist Schauspieler, Autor und Regisseur. Nach seinem Abitur an der Geschwister-Scholl-Schule Konstanz begann er eine Schauspielausbildung in München und zog anschließend nach Berlin, wo er seitdem in großen Film- und Fernsehproduktionen mitwirkt. Seit November 2024 ist er Botschafter der Mentor Stiftung. In seiner Rede betonte Wnuk, wie wichtig authentisches Vorleben und empathisches Zuhören im Umgang mit Jugendlichen sei: „Mehr in den anderen als in mich hören. Rauszuhören, was deren Bedürfnisse, deren Werte sind“. Er rief Erwachsene dazu auf, jungen Menschen Mut zu machen, „Schöpfer ihres Lebens zu werden und nicht nur Manager ihrer Lebensumstände“. Wnuk setzt sich als Mentor-Botschafter wie auch als Natural Mentor dafür ein, Jugendlichen zu helfen, ihr Potenzial zu erkennen und selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen.

Carola Dambach

Botschafterin Carola DambachCarola Dambach engagiert sich für Mentor, weil sie genau weiß, wie herausfordernd das Erwachsenwerden sein kann – und wie gut es getan hätte, damals jemanden zu haben, der zuhört und Verständnis zeigt.

Als Mentorin bringt sie ihre Erfahrungen aus Kreation, Marketing und Unternehmertum ein, vor allem aber Haltung: Perspektiven aufzeigen, ehrlich sein, zuhören und auch „aufmüpfiges“ Verhalten einordnen statt bewerten. Jugendliche brauchen aus ihrer Sicht Vertrauen, Empathie und echtes Interesse an ihrer Lebenswelt. Besonders schätzt sie den Austausch mit Mentees aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Viele Gespräche erlebt sie als gegenseitiges Lernen und bereichernd für beide Seiten.

Franz Mayer

Gabriele Donner

Die Steuerberaterin engagiert sich ehrenamtlich seit 2016. Seit ihrer Ernennung zur Botschafterin setzt sich Gabriele Donner verstärkt dafür ein, die Idee der Stiftung weiterzutragen und noch mehr Menschen fürs Mentoring zu begeistern. Ihr Engagement für Mentor beschreibt sie als „sinnstiftend“ – für sie selbst und für die Gesellschaft.

Besonders am Herzen liegt ihr die Unterstützung von Jugendlichen, die nicht auf ein stabiles familiäres Umfeld zurückgreifen können. Aus eigener Erfahrung weiß sie, dass echter Rückhalt gerade in jungen Jahren viel ausmacht. Ihr Anliegen ist es deshalb, jungen Menschen Zuversicht und Wertschätzung zu vermitteln: „Durchbrechen wir die Negativbotschaften unserer Zeit – es gibt viel Positives zu entdecken.“

Dr. Gabriele David

Heidrun Müller

Heidrun Müller leitet seit fast 30 Jahren den Gitzenweiler Hof in Lindau. Mit viel Engagement und Herzblut hat sie den Campingpark zu einem beliebten Urlaubsziel entwickelt. Ihr eigener Lebensweg war dabei alles andere als geradlinig: Aus Angst vor dem Scheitern brach sie in jungen Jahren ihr Abitur ab. Doch statt aufzugeben, ging sie konsequent ihren eigenen Weg, fasste Mut und gründete später eine eigene Werbe- und Beratungsfirma im Tourismusbereich.

Seit 2021 engagiert sich Heidrun als Botschafterin der Mentor Stiftung. Mit ihrer offenen, authentischen Art macht sie jungen Menschen Mut, an sich zu glauben und auch abseits klassischer Wege ihre Ziele zu verfolgen. Ihr Anliegen ist es, zu vermitteln: Traut euch etwas zu. Denn alles beginnt mit der Bereitschaft, loszugehen und dranzubleiben.

Hermann Bruns

Nach dem Abitur begann Hermann Bruns zunächst ein Maschinenbaustudium, wechselte später ins Lehramt – doch nach dem Referendariat blieben feste Stellen aus. Statt zu resignieren, wagte er den Quereinstieg in den Vertrieb und entwickelte sich dort vom Mitarbeiter zum Schulungsreferenten.

Durch Weiterbildung und Offenheit für Neues wechselte er anschließend in den internationalen Export. Heute gibt Hermann seine vielfältigen Erfahrungen an junge Menschen weiter. Er möchte Mut machen, neue Richtungen auszuprobieren, Umwege zuzulassen und Vertrauen in die eigenen Stärken zu entwickeln. Denn für ihn steht fest: Wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich gleichzeitig ein paar neue – manchmal unerwartet gute.

Josef Widmann

Der Mentor-Botschafter ist als selbstständiger Bauingenieur und Tragwerksplaner tätig. Das Engagement für die Stiftung beruht auf seinem Wunsch, sich auf die Denkweise junger Menschen einzustellen und gleichzeitig seine Lebenserfahrung mit ihnen zu teilen. An Inspirationstagen ist Josef Widmann nicht nur als Ehrenamtlicher dabei, sondern übernimmt nach Bedarf auch gerne die Leitung an diesen Vormittagen – oder begleitet aktiv Schüler*innenwettbewerbe.

Als Jugendlicher hatte er selbst mehrere Mentor*innen und Vorbilder, die ihm alternative Wege aufgezeigten. Ihnen verdankt er, dass er offen für Neues war und für sich selbst eigene Werte und Prioritäten definieren konnte. Diese Haltung möchte er nun auch den Mentees vorleben und sie in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.

Melanie Joos

Botschafterin Melanie JoosAls Unternehmerin, Gründerin und Coach weiß Melanie Joos: Auch wenn heute jemand erfolgreich wirkt, war der Weg dorthin oft wesentlich holpriger, als man denkt. Sie vermittelt den Jugendlichen: Umwege, Zweifel oder ein anderer Schulabschluss schließen einen Traum nicht aus. Diese Erfahrung teilt die Mentorin offen an Inspirationstagen.

Bei den Begegnungen möchte sie Räume schaffen, in denen die Mentees Mut fassen und spüren, dass ihre Gedanken zählen und Grenzen oft nur im Kopf bestehen. Eine von Mobbing geprägte Schulzeit hat ihr gezeigt, wie viel aufbauende Worte und echte Unterstützung bewirken können.

Philipp Gotterbarm

Philipp Gotterbarm ist Geschäftsführer der Kontaktschmiede GmbH und nimmt als aktiver Mentor an den Inspirationstagen teil. Seine Motivation ist es, junge Menschen dabei zu unterstützen, potenzielle Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und erfolgreich zu meistern.

Er möchte Jugendlichen zeigen, dass sie bereits das Potenzial in sich tragen, Großes zu erreichen, und ist überzeugt, dass Mentor*innen einen wertvollen Beitrag zu ihrer persönlichen Entwicklung leisten können.

Über seine Erfahrungen an den Kooperationsschulen sagt der Mentor-Botschafter: „Ich selbst erkenne mich sehr oft in den Jugendlichen wieder. Dieser Spiegel ist faszinierend und motivierend. Da kommt eine ganz tolle Generation auf uns zu“.

Petra Bialoncig

Petra Bialoncig bringt langjährige Erfahrung aus Finanzwesen und Stiftungsarbeit mit. Als geschäftsführender Vorstand der Werner und Erika Messmer Stiftung – ebenfalls Förderpartner von Mentor – unterstützt sie auch beruflich Projekte, die nachhaltig wirken und dem Gemeinwohl dienen.

Als Mentorin möchte sie Jugendliche ermutigen, Dinge auszuprobieren, ihre Stärken zu erkennen und eigene Entscheidungen zu treffen. Träume ernst nehmen, Orientierung geben und gleichzeitig Freiräume lassen – für Petra Bialoncig drei Dinge, die für die persönliche Entwicklung junger Menschen entscheidend sind.

Dr. Rainer Pflaum

Durch sein Engagement bei Mentor möchte Dr. Rainer Pflaum einen Beitrag zu einer besseren Zukunft leisten. Besonders wichtig ist ihm, bei jungen Menschen Freude am Lernen zu wecken. Diese entstehe dort, wo Vertrauen in die eigenen Chancen wächst.

Als promovierter Physiker, geschäftsführender Gesellschafter und Redakteur im Bereich Technische Kommunikation gibt er Einblicke in Wissenschaft und Wirtschaft und zeigt, wie vielseitig Berufswege sein können. Mit Mentoring verknüpft er stark die Vorbildfunktion: zu zeigen, dass man aktiv etwas bewegen kann – sinnvoll, verantwortungsvoll und mit Zuversicht – und damit seinen Lebensunterhalt verdient.

Stefan Friedrich

Stefan Friedrich lebt in Friedrichshafen und ist Inhaber der Firma SF Trocknungstechnik. Vor einigen Jahren wagte der Mentor-Botschafter den Schritt in die Selbstständigkeit. Früher war er aktiver Bodybuilder und gewann zahlreiche Auszeichnungen. Bis heute macht er in seiner Freizeit Fitness- und Kraftsport und ist ehrenamtlicher Hallensprecher bei den Blisshards Friedrichshafen im Handball.

Als Jugendlicher stellte sich Stefan Friedrich dieselben Fragen wie unsere Mentees heute: Wie soll es weitergehen? Was mache ich? Eine*n Mentor*in oder jemanden, mit dem er sich hierüber hätte ausführlich austauschen können, hatte er leider nicht. „Deshalb mache ich das. Ich möchte den Mentees Orientierungshilfe geben. Außerdem liebe ich neue Herausforderung und den Kontakt zu jungen Menschen – und darum bin ich gerne als Mentor aktiv“, sagt Stefan Friedrich.

Sybille Vögele

Sybille Vögele ist in der Immobilienvermittlung, im Bereich Bauwertgutachten sowie in der Hausverwaltung tätig und seit sieben Jahren als Mentorin aktiv. Ihr Engagement für die Stiftung erlebt sie als „beglückend“.

Sie möchte das Selbstbewusstsein junger Menschen stärken und ihnen helfen, ihre Potenziale zu erkennen und zu entfalten.

Als Mutter von vier erwachsenen Kindern weiß sie, wie wichtig es ist, Jugendlichen Zeit für ihre berufliche Orientierung zu lassen und sie darin zu ermutigen, ihren eigenen Weg ins Berufsleben zu finden. Eine Haltung, die sie auch stark ins Mentoring einbringt. Ihre persönliche Botschaft: „Nichts kann einen Menschen mehr stärken als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.“

Tobias Weller

In den Gesprächen mit Jugendlichen legt Tobias Weller großen Wert darauf zu betonen, dass im Grunde niemand seinen Weg von Anfang an klar vor Augen hat. Auch Erwachsene waren jung, hatten Unsicherheiten – und haben sie teils bis heute. Er möchte junge Menschen bestärken, Vertrauen in sich selbst zu entwickeln und an den eigenen Weg zu glauben.

Sein Anspruch – und zwar nicht nur im Mentoring, sondern auch im Alltag: mit offenen Augen, Ohren und Armen durchs Leben zu gehen, aufmerksam zuzuhören und unterstützend da zu sein. Und das spürt man auch.

Uli Haberbosch

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