Team

Sybille Perez
Geschäftsführerin & Kopf der Mentor Stiftung in Deutschland

Geboren in Konstanz studierte ich BWL mit Schwerpunkt Internationalem Marketing. Meine beruflichen Erfahrungen konnte ich in unterschiedlichen Unternehmen im Bereich Marketing & Verkauf sammeln. Mentoren haben mich mein Leben lang begleitet und gefördert. Meine Überzeugung: jedes Kind wird mit einem großen Potential und einem Schatz in sich geboren. Glück hat, wer auf Menschen in seinem Umfeld trifft, die diesen Schatz erkennen.

Da ich selbst weiß, was es heißt im jugendlichen Alter die ersten Rückschläge zu erleben, erfüllt sich ein Lebenswunsch mit meiner heutigen Aufgabe. Ich sehe mich als Teil der großen und weltweit aktiven Mentor Familie und bin stolz darauf, in Deutschland für die Umsetzung unserer Programme verantwortlich zu sein. So vielen Jugendlichen in Deutschland wie nur möglich eine bessere Perspektive für die Zukunft zu geben, das ist meine Große Vision und mein Wunsch. Das treibt mich jeden Tag an und erfüllt mich in meinem Tun.

Thomas Strobel
Menschenbegeisterer, Organisationstalent, Eventmanager und Agenturinhaber,
Leiter Mentoren-Inspirationstage und Stellvertretung der Geschäftsführung

 „Tun, was man will und woll’n, was man tut.“ Udo Jürgens

Seit vielen Jahren arbeite ich beruflich mit Menschen zusammen und helfe ihnen, mit erfolgreichen Veranstaltungen ihre Ziele zu verwirklichen und erlebbar zu machen – weil ich das große Glück habe, das tun zu können, was ich will.

Auch auf meinem Weg gab es Hindernisse und schwierige Entscheidungen. Ich bin dankbar für die Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet und bestärkt haben und mir die Möglichkeit gegeben haben, meine Träume und Wünsche zu verwirklichen und daran zu wachsen.

Die Arbeit für und mit jungen Menschen fasziniert mich und bereichert mein Leben. Wenn ich dies noch damit kombinieren kann, das zu tun, was ich am liebsten mache, organisieren und Menschen begeistern, was kann es für mich Schöneres geben?

Zu erleben, wie junge Menschen durch die Erzählungen aus unserem eigenen Leben bei den Mentoren-Inspirationstagen Perspektiven und Motivation für ihr eigenes Leben und ihren weiteren Lebensweg bekommen, bereichert mein Leben und erfüllt mich immer wieder auf Neue mit großer Freude. Zu sehen, wie die Mentor Stiftung mit ihren verschiedenen Programmen einen unbezahlbaren Beitrag für die Stärkung, Motivation und Inspiration unserer Jugendlichen leistet, hat mich vom ersten Moment an begeistert. Es macht mich stolz, dass ich mit meiner Arbeit einen Beitrag hierzu leisten kann.

Miriam Steimer
Anti-Gewalt Trainerin

Zu Beginn meiner Ausbildung habe ich viele von so genannten „Natural Mentoren“ kennen gelernt. Das waren Lehrer, Ausbilder oder Familienmitglieder, die mich gestärkt haben. Sie haben irgend etwas Besonderes in mir gesehen und waren so mutig mir das zu sagen oder zu zeigen. Manchmal musste ich trotz guter Ratschläge vor die Wand laufen und habe so schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Dennoch hatte ich immer das Gefühl von Rückhalt, das waren Menschen denen ich nicht egal bin.

Der tiefe Glaube, dass die Lösung in jedem Jugendlichen steckt und manchmal ein Wort, ein Blick oder auch eine ehrliche Ansprache ihnen helfen kann sich dieser inneren Stärke zu widmen gibt mir Mut und Freude im Rahmen der Mentor Stiftung mit Ihnen zu arbeiten. Mir ist dabei besonders wichtig, dass in dem Training ein respektvoller Umgang und Fähigkeiten der gewaltfreien Konfliktbewältigung eingeübt wird, denn:

„Das Geheimnis eines guten Charakters ist das gewohnt sein an die richtigen praktischen Handlungen.“  

Susanne Hübschle-Spaett
Eltern Coach & Referentin Elternvorträge

Uns selber anzunehmen, so wie wir sind, das ist die Wurzel der Liebe. Von anderen angenommen zu werden, so wie wir sind, das ist die Blüte der Liebe.

Während meiner Zeit als Erzieherin war ich fasziniert, mit wie viel Lebensfreude und Lernbereitschaft Kinder auf diese Welt zugehen. Und was für ein großes Geschenk es ist, wenn sie von Eltern liebevoll begleitet werden und wie traurig es ist, wenn Eltern dies nicht leisten konnten. Während meiner Ausbildung zur systemischen Familienaufstellerin wurde mir klar, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte hat und dass es nicht allen Eltern möglich ist, ihren Kindern und sich selbst das zu geben, was sie benötigen.

Mein Wunsch war es immer, eigene Kinder zu haben und wie viele hatte ich eine romantische Vorstellung davon. Seit ich selbst Mutter bin weiß ich, wie schwierig es sein kann mit den emotionalen Herausforderungen und den Alltagsaufgaben, die die Erziehung eines Kindes mit sich bringt, umzugehen.

Das Wissen über die Wirkung von Sprache, das ich durch meine NLP Coaching Ausbildung vertieft habe und die Erfahrung, die ich als Erzieherin und Leitung einer Kindertageseinrichtung in Bezug auf die Weiterentwicklung von Menschen machen konnte, erleichtern mir den Alltag mit meinen Kindern und Kunden sehr.

Weil ich Kinder liebe und mir eine Welt wünsche, in der die Menschen Verantwortung für sich, ihre Geschichte und ihr Handeln übernehmen, mache ich Eltern Mut, passende Lösungen für ihre Erziehungsschwierigkeiten zu finden und keine Angst vor der eigenen Geschichte zu haben. Damit sie ihre Kinder zu glücklichen Erwachsenen erziehen können, die gute und gesunde Lebensentscheidungen für sich treffen. Und sich um eine Welt bemühen in der respektvoll und wertschätzend miteinander umgegangen wird.

Jürgen Berger

 „Bei der Erziehung ist das Beispiel die Hauptsache, ohne dieses hilft alles Belehren und Zureden nichts.“ Johann Michael Sailer (Theologe)

Ich wurde in der Zeit nach dem Krieg geboren. Meine Eltern waren nicht verheiratet und mein Vater war evangelisch, dies im erzkatholischen Sauerland. Meine Mutter wollte nicht eher heiraten, bis ihre beiden Töchter aus der ersten Ehe, deren Vater im Krieg gefallen war, verheiratet waren. Ich wuchs mit diesem Makel auf und wurde von evangelischen als auch katholischen Kindern verprügelt und ausgestoßen. Ich lernte beide Religionen kennen und erfuhr schon sehr früh, nicht nach dem Trennenden zu schauen, sondern nach den Gemeinsamkeiten.

In der Volksschule hatte ich große Probleme beim Schreiben und Lesen. In dieser schwierigen Zeit erhielt ich von meinen Eltern die Botschaft: „Du bist gut so wie Du bist. Du bist ein Spätentwickler und brauchst mehr Zeit. Doch sei ordentlich und benimm Dich! Mache etwas aus Deinem Leben.“ Diese vertrauensvollen Worte begleiten mich bis heute.

In der schwierigen Zeit der Pubertät, erzählte uns ein Lehrer die Geschichte vom „Kleinen Zahnrad“, das die Dampfmaschine eines Schiffes mit vielen größeren Zahnrädern abtrieb. Als das kleine Zahnrad müde wurde und sich langsamer drehte, motivierten es die anderen Räder sich weiter zu drehen. Sie machten ihm deutlich, dass jedes Rad im Getriebe eine Aufgabe und Bedeutung hat. Ich konnte mich mit dem „Kleinen Zahnrad“ identifizieren. Früh habe ich gelernt, mit meinen Fähigkeiten zu leben und zu lernen und nicht mit meinen Beschränkungen. Von da an ging ich Schritt für Schritt weiter. Zuerst habe ich eine Ausbildung zum Werkzeugmacher absolviert. Durch die Lehre begleitete mich ein Altgeselle.

Während der Ausbildung war ich ehrenamtlich in einem Jugendzentrum tätig. Ich spürte, wofür ich brannte und mich begeistern konnte. Ein weiterer Mentor in meiner Jugendzeit war mein Judotrainer. Auch in der Zeit meines Einsatzes in der Bundeswehr, erlebte ich Ausbilder, die mit dem Herzen, als gute Mentoren bei uns waren.

Alle diese positiven „Mentoren-Erfahrungen“ im Hintergrund, haben mich bewogen beruflich in die Arbeit mit Menschen einzusteigen. Von nun an wurde ich Begleiter und Mentor für Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung, psychisch kranke und drogenabhängige Jugendliche. Im Sozialamt begleitete ich später Menschen in das Arbeitsleben. In meiner nun 15jährigen Selbständigkeit konnte ich mein Wissen und meine Erfahrungen an Kinder, Jugendliche und Erwachsene weitergeben.

Die Inhalte und Wertvorstellungen der Mentor Stiftung Deutschland sind deckungsgleich mit den meinigen. Im Format „Zusammen gewinnen“, kann ich alle meine Lebens- und Berufserfahrungen für die Mentor Stiftung einsetzen und Jugendlichen ein guter Mentor sein

Doris Berger

 In Ihrer Biografie „Becoming – Meine Geschichte“, schreibt Michelle Obama
„Kinder [Jugendliche] engagieren sich mehr, wenn sie das Gefühl bekommen, dass man sich auch für sie engagiert. Ich hatte begriffen, was für eine große Kraft darin lag, Kindern [Jugendlichen] meine Wertschätzung zu zeigen.“

Diese Erfahrung durfte ich auch in meiner Kindheit und Jugendzeit machen.
Menschen außerhalb meiner Kernfamilie haben sich für mich engagiert.
Eine Tante hat meine beruflichen Interessen erkannt und mich unterstützt, diese auch gegen den Widerstand meines Elternhauses, durchzusetzen. Dieser Einsatz hat bei mir einen positiven, prägenden Einfluss hinterlassen. Er hat mir Sicherheit und Orientierung gegeben.

Eine andere Person hat mich in meiner Jugendzeit begleitet und mir einen differenzierten Blick auf die Welt ermöglicht. In der Rückschau stelle ich fest, dass ich von vielen engagierten Persönlichkeiten umgeben war, für deren positiven Einfluss ich noch heute Dank verspüre.

Menschen eine Zeit lang zu begleiten, ihnen eine Mentorin sein zu dürfen, wurde für mich ein Lebensthema.

Ob es die Begleitung unserer Kinder in das Erwachsenwerden war, die Begleitung meiner krebskranken Mutter, acht Jahre lang bis zu Ihrem Tod, meine über 40-jährige Berufstätigkeit, in welcher ich junge Menschen in ihrer Ausbildung eine Mentorin sein durfte oder die Leitung unzähliger Gruppen, immer wieder konnte ich die Erfahrung sammeln:

Mentorin sein ist keine Einbahnstraße. Es ist eher ein Kreisverkehr! Durch mein Engagement bin ich stets reich beschenkt worden. In Beziehung mit Menschen sein bringt mir viel Freude und Energie, ich erkenne durch die ständige Selbstreflexion meine Potentiale und akzeptiere meine Grenzen.

Mein Engagement für die Mentor-Stiftung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg jungen Menschen mit Wertschätzung zu begegnen und sie stark zu machen für eine positive Zukunft.