Bei einem Dinner aus der Schlossküche bot sich Raum für persönliche Gespräche, neue Kontakte und inspirierende Impulse. Viele Gäste erhielten dabei zum ersten Mal einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Mentor Stiftung Deutschland, ihre Projekte und ihre Ziele für die kommenden Jahre. Der Wunsch, neue Partnerschaften entstehen zu lassen und gemeinsam Verantwortung für junge Menschen zu übernehmen, war während des gesamten Abends spürbar.
Begrüßung und Rückblick auf zehn Jahre Stiftungsarbeit
Er begann mit der Begrüßung der Gäste im Schlosshof durch Vorstandsvorsitzende Bettina Gräfin Bernadotte. „Die Stimmen und Anliegen junger Menschen sind zentrale Bestandteile unserer Arbeit“, betonte sie dabei. „Die Jugend ist unsere Zukunft und wir brauchen starke Jugendliche, damit sie verantwortungsvolle Entscheidungen für ihre und unsere gemeinsame Zukunft treffen können.“ Gemeinsam mit Geschäftsführer Matthias Ehret ließ sie anschließend die vergangenen zehn Jahre Revue passieren.
Dass die Stiftungsarbeit in ein starkes Netzwerk eingebettet ist, zeigte der Besuch von Cecilia Bernads, Generalsekretärin von Mentor International, die eigens aus Schweden angereist war. Ihre Rede machten deutlich, wie eng die internationalen Mentor-Organisationen verbunden sind — und wie sehr sie die gemeinsame Überzeugung trägt, junge Menschen zu stärken. Wie wichtig dafür echte Zuwendung ist, wurde im weiteren Verlauf des Abends immer wieder sichtbar: Anton Schoepe, Gründer von Intojob, sprach in seinem Beitrag und im Gespräch mit Sybille Perez darüber, wie wertvoll Zeit, Aufmerksamkeit und ehrliche Wertschätzung für junge Menschen sind. Besonders eindrücklich waren auch die Worte von Neo Klingl, Gewinner von „The Voice Kids 2025“. Er sagte den anwesenden Erwachsenen klar, was junge Menschen sich im Wesentlichen von ihnen wünschen: „einfach zuhören, ernst nehmen, auf Augenhöhe kommunizieren und Räume zur Mitgestaltung geben“.
Einblick in neue Projekte & der Blick nach vorn
Im Rahmen des Abends wurde außerdem erstmals der Erklärfilm über die Mentor Stiftung präsentiert, der gemeinsam mit Neo Klingl produziert wurde. Zudem gab Mentor-Botschafter Oliver Wnuk Einblicke in das Bühnenprojekt „wir_jetzt_hier“, das seit er seit dem vergangenen Sommer zusammen mit Jugendlichen entwickelt. Die Premiere findet im Oktober im Rahmen der Jubiläumstage im Bodenseeforum statt.
Neben inspirierenden Programmpunkten bot der Abend aber vor allem eines: die Möglichkeit, gemeinsam darüber nachzudenken, wie junge Menschen auch in Zukunft begleitet und gestärkt werden können. In ihren Dankesworten richtete Bettina Gräfin Bernadotte den Blick nochmals auf die Zukunft von Mentor. Bis zum Jahr 2030 möchte die Stiftung in zwölf Landkreisen mit insgesamt 25 Kooperationsschulen aktiv sein und damit rund 2.000 Jugendliche sowie 3.000 Eltern erreichen.
Um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen, ist die Mentor Stiftung Deutschland auf die Unterstützung vieler angewiesen – durch ehrenamtliches Engagement, Fördermittel, Spenden und Unternehmenspartnerschaften.
„Die Beiträge haben berührt und Menschen miteinander ins Gespräch gebracht“, fasste ein Gast den Abend zusammen. Das erste Mentor-Zukunftsdinner unterstrich, wie wertvoll Räume für Begegnung, Zuhören und gemeinsames Engagement sind, wofür die Mentor Stiftung Deutschland seit zehn Jahren steht – und auch in Zukunft stehen wird.







