Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden, Gründerin von Mentor International, und Bettina Gräfin Bernadotte, Vorsitzende des Stiftungsvorstands, überreichten der Preisträgerin Monika Brandt die handgefertigte Skulptur aus Holz und Stahl. Angefertigt wurde dieses Kunstwerk von Waltraud Späth, einer Künstlerin aus Fischbach am Bodensee.
Der feierliche Moment wurde von einer sehr berührenden und persönlichen Laudatio begleitet, gehalten von Moritz Ritter, stellvertretendem Vorsitzenden des Stiftungsvorstands und Geschäftsführer von Ritter Sport.
Er hat sich die Frage gestellt, was „Zwieback und Schokolade eigentlich gemeinsam haben“. Dabei entdeckte er zahlreiche Parallelen: „Ich weiß aus eigener Erfahrung: Wenn ein Unternehmen über Generationen bestehen soll, geht es um mehr als das Produkt, das am Ende im Regal steht. Man übernimmt nicht nur einen Namen. Man übernimmt eine Geschichte und die Verpflichtung, sorgsam mit ihr umzugehen. Es geht um Verantwortung. Darum, was man übernimmt, was man bewahrt und vor allem darum, was man weitergibt“, so Moritz Ritter gleich zu Beginn seiner Laudatio.
Anschließend widmete er sich dem Höhepunkt seiner Rede: dem Leben und den persönlichen Stationen von Monika Brandt – jenseits des bekannten Zwiebackunternehmens und ihrer öffentlichen Rolle. Er zeichnete das Bild einer bewegenden Lebensgeschichte, die in der Nachkriegszeit im Osten Deutschlands begann und über zahlreiche Umwege sowie Höhen und Tiefen schließlich an diesem besonderen Tag auf die Insel Mainau führte. Dabei betonte er, dass ihre Lebenserfahrungen sie wohl dazu bewegten, sich für die Stärkung junger Menschen einzusetzen.
Zum Abschluss seiner Laudatio richtete Moritz Ritter den Blick auf das, was Monika Brandt jungen Menschen mit auf den Weg gibt: „Sie, Frau Brandt, geben weiter: Vertrauen, Erfahrung, Verbindlichkeit und Chancen. Nicht nur für einen Tag, sondern weit über den heutigen Tag hinaus. Genau deshalb ist dieser Zukunftspreis Ihr Preis.“
Die Preisträgerin war sichtlich gerührt und nahm die Skulptur, die kurz zuvor versehentlich zu Boden gefallen war, mit den Worten entgegen: „Danke, danke, danke“. Später sagte sie: „Was die Mentor Stiftung alles auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend. Ich bin zutiefst dankbar für diese besondere Auszeichnung.“
Mit einem emotionalen musikalischen Beitrag von Neo, dem Gewinner von „The Voice Kids“, klang das offizielle Programm des unvergesslichen Mentor-Festakts im Palmenhaus auf der Insel Mainau feierlich aus.
Doch kurz zuvor wartete auf Monika Brandt noch eine besondere Überraschung: Ihre Schwester Doris Berkle war heimlich aus Berlin angereist, um diesen besonderen Moment mit ihr zu teilen. Als sie Monika einen Blumenstrauß überreichte und sich die beiden unter Tränen in die Arme schlossen, war die Rührung groß. Anschließend wurde dieser bewegende Augenblick auf einem gemeinsamen Foto mit Ihrer Majestät Königin Silvia von Schweden festgehalten. Dafür kam auch Monikas Nichte Sabrina Berkle auf die Bühne.
Ein bewegender Augenblick, den Frau Brandt mit ihren Liebsten teilen konnte und der in besonderer Erinnerung bleiben wird.







